An der Universität Basel arbeitet Prof. Dr. Wolf Langewitz über Fragen aus dem Bereich der psychosomatischen Medizin. Im Rahmen seiner Forschungen konnte er dabei produktiv die Ansätze der Neuen Phänomenologie anwenden. Insbesondere das Konzept der leiblichen Kommunikation sowie die Theorie der Atmosphären fanden Widerhall. Näheres zu Wolf Langewitz und seiner Forschung finden Sie hier.

Im Folgenden können Sie sich anhand dreier Artikel selbst über die Anwendung neu-phänomenologischer Theoreme auf dem Gebiet der Psychosomatik informieren. Zum einen finden Sie hier den Artikel "Careful Communication of ‘Bad News’: The Cancer Experience" (erschienen in: Rehmann-Sutter, Chr & Müller, H.J. (editors): Disclosure Dilemmas, Farnham (England) 2009, S. 167-182), der sich mit der Frage der Übermittlung drastischer Diagnosen beschäftigt. Des Weiteren können Sie sich den Beitrag "A Theory of Psychosomatic Medicine - An Attempt at an Explanatory Summary" (erschienen in: Semiotica, Bd. 173 (2009), S. 431-452) ansehen, der einen Einblick gibt in die Psychosomatik, wobei explizit die Ansätze von Hermann Schmitz aufgegriffen werden. Und schließlich bietet der Artikel "Beyond content analysis and non-verbal behaviour—What about atmosphere? A phenomenological approach" (erschienen in: Patient Education and Counseling, Bd. 67 (2007), S. 319–323) einen interessanten Versuch dar, die Atmosphären als relevante Entität in der Wirklichkeit der Medizin aufzuweisen. Insbesondere die Grenzen des konstellationistischen, quantifizierenden Weltbildes, das die Medizin dominiert, werden thematisiert.

Die GNP möchte Wolf Langewitz für die Bereitstellung seiner Arbeiten herzlich danken und alle Leser darauf hinweisen, dass die Artikel geistiges Eigentum des Autors sind und Missbrauch entsprechend strafbar ist.